Vintage-Look: Neue Möbel auf alt trimmen

Kommode im Vintage-Look

Das Wort Vintage kommt aus dem Englischen und bedeutet hervorragend; alt; altehrwürdig, heute bezeichnet der Begriff eine Designrichtung für Accessoires, Möbel und Kleidung. In Bezug auf Möbel bedeutet dies, dass diese im sogenannten Retrolook der 1930er bis 1970er Jahre gestaltet werden. Neue Möbel werden demnach so bearbeitet, dass sie alt erscheinen, ohne eine Antiquität im eigentlichen Sinne zu sein.

Kommode im Vintage-Look

Kommode im Vintage-Look

Gut gearbeitete Vintage Möbel sind eine stilvolle Einrichtungsbereicherung für den gesamten Wohnbereich. Eine alte Küchenbank, ein Bauernschrank, herrliche Regale oder Kommoden, sogar Paravents sind im Vintage-Stil erhältlich. So lässt sich die Wohnung im wunderschönen Retrolook einrichten. Leider bedeutet Vintage oftmals auch ein erhöhter Preis in Bezug auf Einrichtungsgegenstände.

Vintage-Look für den kleinen Geldbeutel

Um die Wohnung dennoch mit solchen Möbeln im Retro-Look schmücken zu können, benötigt man ein wenig handwerkliches Geschick und Kreativität. Mit ein wenig Farbe und selbst genähten Accessoires kann man beispielsweise aus einer Gartenbank, die man in jedem Baumarkt erwerben kann, mit wenig Aufwand eine Küchenbank im Retrolook angefertigt werden. Ähnlich geht man bei Schränken oder Kommoden vor. Sind diese bereits gestrichen, schleift man die Möbelstücke gründlich ab und entfernt ganz oder teilweise die Farbe. Mit ein wenig Kalkfarbe erstrahlt das Möbelstück dann in neuem (alten) Glanz.

Shabby-Chic als Variante des Vintage-Looks

Auch Shabby Chic, zu Deutsch: schäbiger Schick, ist eine Variante des Retrolooks. Die Farbgebung dieses Einrichtungsstils ist zumeist in Pastell- und hellen Naturtönen gehalten. Gebrauchsspuren werden oft künstlich herbeigeführt und lassen die Möbelstücke nostalgisch wirken. Shabby Chic spiegelt die Faszination, abgenutzter Dinge und die Attraktivität des einfachen Lebens wider.

Trödel- und Flohmärkte sind eine perfekte Anlaufstelle für Möbelstücke im Vintage-Look. Dieser Einrichtungsstil ist momentan voll im Trend und bevor man für viel Geld Möbel im Vintage-Stil kauft, lohnt sich oftmals ein Blick auf den Dachboden der Großeltern, wo sich vielleicht das ein oder andere Schätzchen entdecken lässt.

Kissen: Allrounder mit viel Individualität

Kissen

Das Wohnzimmer ist der Mittelpunkt der eigenen vier Wände. Um dieses besonders gemütlich zu gestalten, können verschiedene Dekoartikel eingesetzt werden, um den Raum einzurichten. Ein sehr individuelles Dekoelement sind Kissen, die in unterschiedlichen Farben und Stilen schnell für eine Verwandlung des Wohnzimmers sorgen.

Kissen

Kissen sind vielfältig und individuell einsetzbar
(Quelle: fotolia.com)

Kissen für besondere Effekte

Die kuscheligen Allrounder können einzeln eingesetzt für besondere Effekte sorgen oder auch zu mehreren einen Raum verwandeln. Große Kissen, die auf dem Boden drapiert werden, sorgen für eine zweite Sitzfläche, die Gemütlichkeit verbreitet. Hierzu werden einfach ein paar Exemplare nebeneinandergelegt oder gestapelt. Auch aus einem Stuhl machen die Allrounder schnell einen gemütlicheren Platz, der beispielsweise in eine Ecke platziert werden kann. Auf der Couch sorgen Kissen für mehr Gemütlichkeit und können so für Effekte sorgen.

Individuelles Design für jeden Einrichtungsstil

Jedes Kissen zeichnet sich durch ein individuelles Design und unterschiedliche Farben aus. So können sie perfekt dem restlichen Teil der Einrichtung angepasst werden. Unterschiedliche Farben verändern einen Raum schnell und tauchen diesen in eine neue Atmosphäre. Helle Farben sorgen für eine freundliche Atmosphäre und dunklere Töne machen das Wohnzimmer noch gemütlicher. Je nach Jahreszeit kann hier viel Veränderung erreicht werden. Auch als farbliche Akzente können die Allrounder einfach eingesetzt werden. Ein Exemplar in einer anderen Farbe sorgt nicht nur für einen harmonischen Kontrast, sondern ist auch ein optisches Highlight.

Kissen sind mehr als nur ein Dekoelement. Sie verwandeln das Wohnzimmer schnell und geben diesem ein anderes Erscheinungsbild. Mehrere kleine Exemplare in unterschiedlichen Farben sorgen für frischen Wind im Wohnzimmer und große, überdimensionale Variationen ziehen die Blicke auf sich und verändern das Raumbild. So sorgen die Allrounder für mehr Individualität. Exemplare in gedeckten, neutralen Tönen sorgen für ein ruhiges Raumbild, bunte Akzente hingegen lenken die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Passend zu kuscheligen Decken machen Kissen aus einer gewöhnlichen Couch eine Wohlfühloase. Unterschiedliche Größen sorgen dafür, dass der Raum aufgelockert werden kann und eine gemütliche Unordnung entsteht.

Organisiert leben: Ordnung im Kleiderschrank schaffen

Bei vielen Menschen haben im Laufe der Zeit übermäßig viele und nicht mehr benötigte Kleidungsstücke angesammelt. So ist es auch kaum verwunderlich, dass man den Überblick verliert und sich der Kleiderschrank in eine schier undurchdringliche Chaoslandschaft verwandelt hat. Dabei kann man ganz einfach seinen Schrank so umorganisieren, dass die lästige Klamottensuche der Vergangenheit angehört. Die folgenden zwei Schritte sollen dabei helfen, Ordnung im “Kleiderschrank-Dschungel” zu schaffen.

Kleiderschrank

Erster Schritt: Aufräumen und Aussortieren

Zuerst empfiehlt es sich, den Schrank einmal komplett auszuräumen, damit er später neu organisiert werden kann. Anschließend sollte der Schrank von innen gereinigt und die Kleidungsstücke grob vorsortiert werden. Am besten nimmt man dafür einige Wäschekörbe oder man macht Stapel auf Boden und Bett. Sortiert wird nun zunächst nach Art der Kleidung, sprich Hosen, Pullis, T-Shirts und so weiter werden zusammengelegt. Während dieser Arbeit sollte schon aussortiert werden, was man gar nicht mehr anzieht. Wer sich hierbei noch nicht ganz sicher ist, kann auch einen Karton packen, der vorerst auf dem Speicher oder im Keller zwischengelagert wird. In der Regel gilt dann: Was man nach etwa einem Jahr noch nicht vermisst, kann endgültig ausrangiert werden. Die übrige Kleidung sortiert man dann nochmals nach Winter- und Sommerbekleidung.

Zweiter Schritt: Neu organisieren

Falls es der Kleiderschrank hergibt, kann man die saisonale Kleidung in separaten Bereichen einräumen. Ist der Schrank zu klein dafür, wird die jeweils nicht benötigte Kleidung ausgelagert. Für diesen Fall lohnt sich die Anschaffung platzsparender Unterbettkommoden oder -taschen. Wer einen Speicher hat, kann auch auf einen günstigen Stoffkleiderschrank zurückgreifen. Man sollte beim Einräumen versuchen, möglichst viele Teile auf Bügel unterzubringen. Das ist übersichtlicher und spart Platz. Die Einlegeböden eigenen sich für Pullis und T-Shirts am besten, da diese am leichtesten zu falten sind. Für Schuhe oder Accessoires, wie Gürtel oder Tücher kann man schließlich platzsparende Boxen oder Schuhkartons verwenden,

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