Die Arbeitsplatte in der Küche

Küche mit Holzarbeitsplatte

Wer in seiner Wohnung eine neue Küche integrieren möchte, sollte bei der Wahl der Küchenarbeitsplatte einige Dinge beachten. Denn die Arbeitsplatte ist der am stärksten beanspruchte Gegenstand in der Küche. Deswegen sollte man vor allem bezüglich des Materials einige Dinge beachten.

Küche mit Holzarbeitsplatte

Ein hochwertige Arbeitsplatte wertet jede Küche auf
(Quelle: fotolia.com)

Materialauswahl

Die Materialwahl ist, neben dem Aussehen, ein wichtiger Punkt beim Kauf der Küchenarbeitsplatte. Man hat die Möglichkeit Arbeitsplatten aus Pressholz, Massivholz, Marmor, Granit und sogar Beton zu erhalten. Die meist verkauften Platten sind die Holzarbeitsplatten. Sie sind stabil und mit den verschiedenen Designs können alle Kunden die richtige Arbeitsplatte passend zur Küche finden. Nachteilig bei Holzarbeitsplatten ist jedoch, dass Holz Wasser aufnimmt und so die Platte aufquellen kann. Eine Versiegelung schützt zwar in der ersten Zeit vor dem Aufquellen des Holzes, jedoch kann die Lasur im Laufe der Zeit abplatzen, sodass die Platte nicht mehr ausreichend vor Feuchtigkeit geschützt ist.

Die richtige Küchenarbeitsplatte auswählen

Robuster und moderner als Holzplatten sind Granit- und Marmorarbeitsplatten. Sie quellen durch Wasser nicht auf und auch Beschädigungen, beispielsweise durch Einschnitte, fallen auf ihnen kaum auf. Durch das moderne Design der Granit- und Marmorplatten wirkt die Küche sehr edel und hochwertig. Allerdings sind solche Küchenarbeitsplatten weitaus hochpreisiger als Holzplatten. Auch ist es oftmals nicht so einfach, diese Platten zu transportieren und viele Baumärkte führen sie nicht in ihrem Sortiment, weswegen Granit- und Marmorplatten meistens im Fachhandel gekauft und zugeschnitten werden müssen. Ein großer Trend sind aktuell Betonarbeitsplatten. Durch das graue und zeitlose Design wirken sie sehr schlicht und lassen so eine farbenfrohe Küche sehr edel und modern wirken. Doch auch in Kombination mit einer grauen oder weißen Küche wirkt diese Platte besonders hochwertig und zeitgemäß. Eine Arbeitsplatte aus Beton ist sehr robust und aktuell nur im Fachhandel zu kaufen. Auch der Zuschnitt erfolgt ausschließlich über Fachpersonal. Der Transport sollte übrigens gut geplant werden, denn Betonplatten sind äußerst unhandlich und sehr schwer.

Der Schaukelstuhl – bequemes Sitzen und lockeres Schaukeln

Ein Schaukelstuhl

Bequemes Sitzen und lockeres Schaukeln sorgen für tiefe Entspannung und Gemütlichkeit. Bekanntermaßen und auch wissenschaftlich nachgewiesen, werden bereits Babys durch sanftes Schaukeln besser in den Schlaf gewogen. Auch der erwachsene Mensch sehnt sich nach diesem Gefühl der Geborgenheit. Durch ein sanftes Schaukeln wird eine Stimulation des Gleichgewichtsorgans ausgelöst, das für Entspannung sorgt, weswegen sich viele Menschen für den Kauf eines Schaukelstuhls entscheiden. Der Stuhl mit den Kufen ist mittlerweile zu einem beliebten Wohnaccessoire geworden.

Ein Schaukelstuhl

Ob im Wohnzimmer oder auf der Terasse: Ein Schaukelstuhl ist gemütlich und ein echter Blickfang

Leichtes Schaukeln beruhigt

Moderne Schaukelstühle werden teilweise sogar in der Medizin eingesetzt. Bei Versuchen mit schwerdemenzkranken Menschen bewiesen amerikanische Wissenschaftler, dass leichtes Schaukeln einen Entspannungszustand schneller als gewöhnlich herbeiführen kann. Wer sich für einen modernen Schaukelstuhl entscheidet, kann sich die in der Medizin als „Schaukelstuhltherapie“ bekannte Maßnahme und ihre positiven Effekte, auch Zuhause zunutze machen.

Ein Möbelstück mit Tradition

Das erste Modell ist vermutlich auf die ersten Siedler in Massachusetts zurückzuführen. Das sogenannte „Shaker-Modell“, so wurde die Glaubensgemeinschaft der Siedler bezeichnet, gilt als der Urtyp des Stuhls mit den Schaukelkufen. Seitdem hat der Schaukelstuhl nichts von seiner Popularität eingebüßt. Über die Jahrhunderte hinweg wurden die Modelle ständig verbessert und den Bedürfnissen ihrer Benutzer angepasst. Es gab zeitweilig sogar kuriose Modelle, die mit Rollen versehen waren. Aber damals wie heute gilt: Schaukelstühle lassen sich in jede Wohnlandschaft problemlos integrieren und sind ein regelrechter Blickfang.

Ein sicheres Qualitätsprodukt

Die heutigen Schaukelstühle sind den ersten Modellen rein äußerlich und in ihrer Funktionsweise immer noch sehr ähnlich. Jedoch ist bei den heutzutage entwickelten Produkten die Sicherheit des Verbrauchers in den Vordergrund gerückt. Es ist nicht mehr möglich zu „überschaukeln“: Federnde Metallröhren verhindern, dass der Schaukelstuhl bei zu viel Schwung nach vorne oder hinten kippt. Zudem sind die modernen Modelle weitaus stabiler als es die Schaukelstühle aus Großmutters Zeiten. Wer sich einen Schaukelstuhl zulegt, entscheidet sich für ein sicheres Qualitätsprodukt, das die nur höchstmögliche Bequemlichkeit bietet.

Alpiner Wohnstil – Wohnen wie in den Alpen

Filzsterne

Wer schon einmal in den Bergen war, hat erlebt, dass die Ruhe, die reine Luft, das gute Essen und die urige Atmosphäre der Alpen wohltuend für die Seele sind. Man ist der Natur ein Stück näher und fühlt sich entschleunigt. Dank des alpinen Wohnstils kann ein Stück dieses Alpenfeelings mit nach Hause genommen werden.

Filzsterne

Filz und die Komination aus grau-rot-weiß sind kennzeichnend für den alpinen Wohnstil

Der alpine Wohnstil

Der alpine Wohnstil passt nicht in jedes Haus. In einem Designertraum aus Stahl, Beton und Glas wirkt ein solcher Stil eher deplatziert. Dieser aktuelle Wohntrend passt hingegen hervorragend zu alten Häusern, in denen noch Dielenböden verlegt oder rustikale Holzbalkendecken sichtbar sind. Denkbar ist eine alpine Einrichtung aber auch in
normalen Räumen. So können in diese nachträglich Holzbalken eingebaut werden, die man dann beispielsweise als Raumteiler verwenden kann.

Der alpine Wohnstil lebt vor allem vom verwendeten Holz. Dieses sollte möglichst massiv sein. Die Möbel bestehen meist aus Fichten-, Kiefernholz oder Eiche, die teilweise noch mit Schnitzereien versehen sind. Außerdem können die Möbel lasiert, gewachst oder geölt sein. Im Holz sichtbare Äste unterstreichen noch einmal die natürliche Wirkung. Ein Esstisch mit Kanten in Spaltholzoptik sieht gut aus, strahlt eine warme Gemütlichkeit aus und ist nicht selten der Treffpunkt für die ganze Familie und Freunde. Die passenden Textilien findet man im Internet oder in Einrichtungsgeschäften: Leinen in Kombination mit rustikalen Holzmöbeln sieht edel aus, auch die alte handgestickte Tischdecke von den Großeltern kommt hierbei gut zur Geltung. Außerdem passen gewebte Teppiche und Accessoires aus Filz hervorragend zu dem alpinen Wohnstil. Wer selbst gerne bastelt, kann Kissen und Decken selbst nähen oder stricken.

Holzkommode

Rustikale Holzkommoden sorgen für mehr Gemütlichkeit

Nicht altmodisch, sondern voll im Trend

Nicht nur Möbel und Accessoires sind Gegenstand des alpinen Wohnstils, auch die Wände können dem Trend entsprechend gestaltet werden. Dabei werden sie verputzt und gestrichen, wobei der Putz grobkörnig oder strukturiert sein darf. Auch Verblendungen im Natursteinlook oder Rohbaumauerwerk sehen sehr gut dazu aus.
Ist kein Dielenboden vorhanden, kann man sich für rustikale Fliesen, Natursteine oder zu Cotto-Böden entscheiden. Alpiner Wohnstil ist heute nicht mehr der röhrende Hirsch.

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